Dienstag, 21. Februar 2012

Niederlande: „Stoppt die Fördermittel für multikulturelle Organisationen“

Prof. Afshin Ellian fordert die niederländischen Politiker auf, die Fördermittel für die multikulturellen Organisationen, die zu einem Großteil aus zugewanderten Marokkanern bestehen, zu stoppen, weil sie die Integration eher verhindern, statt sie zu fördern, weil sie die schulischen Leistungen der Migranten eher verschlechtern, anstatt sie zu verbessern und weil sie die Kriminalität eher fördern, anstatt sie zu verhindern.

Der 1966 in Teheran geborene Afshin Ellian (Foto) ist ein niederländischer Professor für Rechtswissenschaften und gilt als einflussreiche Stimme gegen den Islam. Zusammen mit dem bekannten Schriftsteller Leon de Winter schreibt er regelmäßig Blogbeiträge für die niederländische Zeitung Elsevier.  In seinem  Beitrag vom 17.2.2012 fordert er knallhart ein Ende jeglicher Zuschüsse an kriminelle marokkanische Jugendliche. Nachfolgend die deutsche Übersetzung des Textes.

Stoppt Fördermittel an schweigende Multikultis

Wie Zeitungen und auch die Niederländischen Rundfunkanstalten NOS vor einiger Zeit im ganzen Land berichteten, reagierte das „Soziale und Kulturelle Planungsbüro“ (SCP) äußerst erschrocken über den Jahresbericht Integration. (siehe: Multikulti in Holland an kriminellen Marokkanern gescheitert)

Aber warum sind diese Eliten [die multikulturellen Organisationen] der öffentlichen Berichtgebung eigentlich so schwer erschrocken? Es lief nach eigenen Angaben doch alles so gut mit der Integration!

Die Untersuchung vom „Sozialen und Kulturellen Planungsbüro“ (SCP) machte deutlich, dass Jugendliche mit ausländischen Wurzeln viel öfter mit der Polizei zusammenstoßen als einheimische Jugendliche. Aber das wussten wir ja schon vorher. Hat sich inzwischen etwas geändert?

Die Zahlen lügen nicht: 65 Prozent der marokkanischen Jugendlichen in den Niederlanden sind schon mal von der Polizei festgenommen worden. Die multikulturelle Wirklichkeit ist also noch immer nicht rosarot. [und sie wird es auch niemals werden]

Nach knapp zehn Jahren Debatten zum Thema in und außerhalb des Parlaments, konnten die Niederlande keine Verminderung der Kriminalität von Jugendlichen marokkanischer Herkunft verbuchen.

Warum gerade zehn Jahre? Ich setze den Aufstieg von Pim Fortuyn [1] als Beginn der heißeren Debatten über mulitikulturelles Zusammenleben an. Diese Debatten haben also bis jetzt zu nichts geführt. Man kann sogar behaupten, dass sich auf manchen Gebieten die Probleme vergrößert haben.
  • [1] Pim Fortuyn war ein niederländischer Soziologie-Professor und islamkritischer Politiker. Er betrachtete den Multikulturalismus als gescheitert. 2002 wurde er von einem militanten Umwelt- und Tierschützer ermordet. Der Attentäter sagte später im Prozess 2003 aus, „Muslime schützen“ zu wollen. Fortuyn hätte diese als „Sündenböcke“ benutzt und sich auf Kosten der „schwächsten Teile der Gesellschaft“ politisch profiliert. [Wie sie so sind, unsere Linken Freunde, ich wette, er hatte, wie die meisten Linken, keine Ahnung vom Islam.]
Die Zahlen über Kriminalität sind nicht das einzige Negative in diesem Rapport. Auch die Arbeitslosigkeit wird durchleuchtet. Es wurde deutlich, dass sich unter den Einheimischen 4,5 Prozent Arbeitslose befinden, unter den [meist marokkanischen] Migranten aber 12 Prozent.

Auch bei der schulischen Ausbildung das gleiche traurige Bild. Unter den Migranten erreichen 33 Prozent nicht den Schulabschluss, bei den Einheimischen sind es 18 Prozent. Bildung, Arbeitslosigkeit und Kriminalität sind miteinander kommunizierende Gebinde.

Das „Soziale und Kulturelle Planungsbüro“ ist erschreckt über die eigenen Erkenntnisse. Wie ist es mit der Diskussion über Multikulti in der Politik? Ich habe niemanden gehört. Das ist noch ein Schreck mehr. Warum schweigen ganze Gruppen über ein so wichtiges Untersuchungsergebnis? Was soll geschehen mit diesem Bericht? [In den Niederlanden werden die Probleme mit dem Multikulturalismus offensichtlich genau so totgeschwiegen wie in Deutschland.]

Die Politik spricht nicht mehr über multikulturelle Probleme. Ein großer Teil weiß einfach nicht, wie man dieses Problem anfassen soll. Sie haben erst mal aufgegeben. Aber was haben sie aufgegeben? Unter anderem auch alle Kinder, die unter der Kriminalität der marokkanischen Kinder zu leiden haben.

Das ist unverantwortlich.

Auch leitende Beamte schweigen über die erschreckenden Zahlen. Einerseits ist das gut so. Wir haben sowieso nichts von sich stets wiederholenden Begleitnotizen in einer verfilzten Beamtensprache.

Auch von den Minderheitenorganisationen hören wir nichts dazu. Das sind stark subventionierte Repräsentanten ohne nachgewiesene Mitglieder. Das ist in den Niederlanden möglich, weil wir zu viel Steuereinnahmen haben.

Obwohl 65 Prozent der marokkanischen Jugendlichen schon einmal festgenommen wurden, geben die Migrantenverbände und der „Zusammenarbeitsverband der marokkanischen Niederländer“ keine Erklärung zu den Zahlen ab.

Auch selbsternannte Vertreter der Marokkaner bzw. marokkanischer Niederländer wie der Dauerempörte SMN-Vorsitzende Farid Azarkan haben offensichtlich keine Lust, über die Zahlen zu sprechen. Stattdessen stehen sie wie Kriegsherren bereit, um die freie Meinungsäußerung einzuschränken.

Was haben wir von solchen Zuschussbeziehern?

Milliarden müssen gespart werden. Die Regierung muss damit beginnen, auch bei multikulturellen Organisationen einzusparen. Sie sind sowieso nutzlos. Sollten Sie mir nicht glauben, schauen sie einfach noch mal die Zahlen an. Das niederländische Kabinett kann durch einen Zahlungsstopp an die meisten multikulturellen Organisationen Millionen einsparen.

Auch die Medien haben kein Interesse an Gesprächen zu diesem Bericht. Das ist dumm, denn mit Schweigen verändert man die Situation nicht. Den Haag ist vom multikulturellen Drama noch längst nicht erlöst.

Übersetzung: Günther W.

Quelle: Stoppt Fördermittel an schweigende Multikultis

Siehe auch:
Multikulti in Holland an kriminellen Marokkanern gescheitert
Niederlande will kriminelle Ausländer schneller abschieben
In Holland dauern Asylverfahren nur acht Tage
Niederlande: Vaals weist künftig arbeitslose Ausländer ab
Niederlande: Juwelier verbietet Marokkanern den Zutritt
Niederlande: Illegale Einwanderer werden zukünftig bestraft und ausgewiesen
Niederlande: Moscheen verweigern Hilfe bei Studie über Kindesmisshandlung
Holland verbietet Schächten: Juden und Muslime empört
Niederlande verschärft Integrationsgesetz
 
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